Burnouttherapie: Burnout Behandlung mit Hypnose

Wenn Situationen belastend sind und über einen langen Zeitraum anhalten, kann es zur Erschöpfung auf verschiedenen Ebenen kommen. Wir fühlen uns sowohl emotional als auch mental und körperlich erschöpft. Viele Beispiele Betroffener zeigen, dass sich der Körper und das Unterbewusstsein ähnlich wie bei einer Depression als Selbstschutz dagegen wehren, noch mehr Motivation und Engagement in die belastende Situation hineinfließen zu lassen. Geist und Körper schalten auf Energiesparmodus.

Symptome und Anzeichen eines Burnouts

  • Energie, Zielstrebigkeit und Idealismus bauen sich immer weiter ab
  • Gefühle von Unruhe und Anspannung
  • Übermüdung
  • Gefühl, nicht mehr Abschalten zu können
  • Launenhaftigkeit und Misstrauen
  • Gefühle von unspezifischen Ängsten bis hin zu Panikattacken
  • Erhöhte Empfindlichkeit
  • Gereiztheit und Ungeduld
  • Schuldzuweisungen
  • Intoleranz, Rigidität
  • Niedergeschlagenheit
  • Soziale Kontakte werden als Anstrengung und Stress empfunden
  • Abbau von Effektivität und Motivation
  • Empathie und Einfühlungsvermögen sind reduziert
  • Schwierigkeiten, anderen zuzuhören
  • Zuvor bedeutende Werte gehen verloren
  • Zynismus
  • Beziehungen werden unpersönlicher
  • Dienst nach Vorschrift
  • Verminderte Konzentrationsfähigkeit
  • Gedächtnis- und Entscheidungsschwäche
  • Eigeninitiative geht immer mehr verloren
  • „Tunnelblick“

Wird einem Burnout nicht entgegengewirkt, kann er in Ängste, beispielsweise Panikattacken, sowie Depression münden und somit langfristige Folgen mit sich tragen. Je weiter die Auseinandersetzung mit einem Burnout hinausgeschoben und Symptome ignoriert werden, desto mehr kann sich der Zustand verschlechtern und umso länger dauert meist die Genesungszeit. Wird ein Burnout nicht richtig ausgeheilt, können Symptome in erneuten Belastungssituationen wieder auftreten.

Wie entsteht ein Burnout?

Menschen, die in einen Burnout geraten, sind oft zielstrebig, willensstark, häufig sehr leistungsfähig und verantwortungsbewusst. Sie können Halt und Führung geben. Darüber hinaus nehmen sie die Bedürfnisse anderer Menschen häufig feinfühlig wahr und verspüren den Impuls, darauf zu reagieren. Burnout-Gefährdete stellen hohe Ansprüche an sich und ihre Umwelt.
Viele Betroffene berichten rückblickend, dass sie in der stark belastenden Situation immer noch der Annahme waren, die Lage bewältigen zu können und daran glaubten, die Dinge wieder anders gestalten zu können, wenn sie nur die „richtigen“ Strategien umsetzten. Als ein innerer Glaubenssatz zeigt sich oft der Gedanke „Leistung lohnt sich!“

Zahlreiche Beispiele zeigen, dass Menschen, die an einem Burnout leiden, grundsätzlich gewillt sind, sich an eigentlich für sie unpassende und extrem fordernde Situationen anzupassen. Dabei überschätzen sie ihre Einflussmöglichkeiten auf die gegebenen Bedingungen. Sie gehen immer wieder über die eigenen Belastungsgrenzen hinaus, überfordern sich und ignorieren dabei eigene Bedürfnisse nach Ausgleich und Ruhe. Ungesunde Umweltbedingungen, die auf Dauer seelisch und körperlich krank machen, werden nicht als solche gesehen und oft gutgeheißen.

Etwas nicht zu schaffen, wird von vielen Burnout Klienten als persönliches Scheitern und Versagen gewertet, wobei sie sich schuldig fühlen. Unabhängig davon, ob die Situation aufgrund äußerer Bedingungen und vor dem Hintergrund naturgegebener menschlicher Belastungsgrenzen nicht zu bewältigen war.

Die Zwölf Burnout-Stufen*

Stufe 1: Zwang, sich zu beweisen
Stufe 2. Verstärkter Einsatz
Stufe 3. Vernachlässigung eigener Bedürfnisse
Stufe 4. Verdrängung von Konflikten (z.B. vergessene Termine, Ungenauigkeiten)
Stufe 5. Umdeutung von Werten
Stufe 6. Verstärkte Verleugnung von Problemen
Stufe 7. Rückzug
Stufe 8. Deutliche Verhaltensänderung
Stufe 9. Verlust des Gefühls für die eigene Persönlichkeit
Stufe 10. Innere Leere
Stufe 11. Depression

* nach Herbert Freudenberger & Gail North

Was sind die Ursachen eines Burnouts?

Wie sich bei der Entstehung eines Burnouts zeigt, reagieren Menschen, bei denen sich ein Burnout entwickelt hat, auf hohe Anforderungen und stressige Lebenssituationen mit noch mehr Leistung bzw. dem Versuch der Optimierung ihrer Anstrengungen. Die dahinterliegende Problematik liegt demnach in der unbewussten Reaktion und Strategie zur Bewältigung von Lebenssituationen, die hohe Anforderungen und Stress mit sich bringen.
Diese Art des Bewältigungsversuchs erklärt sich durch unbewusste Abwehrprogramme, in vielen Fällen in einem Streben nach Perfektion und Kontrolle. Abwehrstrategien haben ihren Ursprung neben wesensbedingten Eigenschaften meist in der eigenen Lebensgeschichte, häufig in der Kindheit und Jugend.

Besteht über einen langen Zeitraum das Gefühl, dass Motivation und Engagement ohne Wirkung bleiben und dass Ziele nicht erreicht werden, reagieren wir mit Frust, Ärger, Enttäuschung, Wut und Aggression. In vielen Fällen fühlen wir uns gekränkt. Im weiteren Verlauf schützen sich Körper und Seele beim Burnout mit einem Energiesparmodus, der die Person davor bewahrt, noch mehr Kraft und Energie zu verbrauchen.6

Ursprünge in der eigenen Geschichte

  • Wertschätzung und Bestätigung erfolgte von Bezugspersonen , wenn Leistungen erbracht wurden
  • Das Kind wurde nur dann beachtet und in seinen Handlungen bestätigt, wenn es sich nützlich machte
  • Das Kind übernahm nicht kindgerechte Rollen und wurde damit überfordert (siehe auch Parentifizierte Kinder)
  • Lob gab es dann, wenn das Kind anderen Erwartungen entsprach oder den Bedürfnissen anderer diente
  • Die Bedürfnisse des Kindes wurden ignoriert, infolgedessen wurden kindliche Bedürfnisse zurückgestellt oder ganz verdrängt
  • Es gab kaum oder keinen Raum für Freude, Spaß und Spiele. Das Kind durfte nicht Kind sein.
  • Die Eltern übten Druck auf das Kind aus, forderten bessere oder überragende Leistungen und Perfektion
  • Besondere Leistungen des Kindes wurden überhöht hervorgehoben, während auf andere Menschen/Kinder herablassend geblickt wurde, so dass im Kind die Angst davor entstand, die Erwartungen der Bezugspersonen zu enttäuschen

Diese Ansprüche an das Kind können, müssen aber von den Bezugspersonen nicht direkt verbalisiert worden sein. Um Prägungen im Kind zu hinterlassen, reichen indirekte, subtile Hinweise aus, z.B. Blicke, die innere Einstellung und Handlungen der Bezugspersonen. Damit schwingen an das Kind gestellte Forderungen mit, die vom Kind genau wahrgenommen werden.

Beispiel Cora:

Cora wurde als das jüngste Kind von 6 Kindern geboren. In ihrer Kindheit blieben für sie wenig Raum und Aufmerksamkeit. Ihre Mutter wurde von dem Vater in der Haushaltsführung und Kindererziehung nicht unterstützt. Cora nahm feinfühlig und unbewusst die Überforderung der Mutter wahr.

Sie erhielt die Aufmerksamkeit und Zuneigung ihrer Mutter, wenn sie sich nützlich machte und somit Leistung erbrachte. Nicht weil die Mutter leistungsorientiert war und dies einforderte, sondern weil sie auf sich selbst und ihre Überforderung fixiert war und vordergründig die Hilfsbereitschaft von Cora sah und in Anspruch nahm. Cora unterstützte die Mutter sowohl emotional als auch in praktischer Hinsicht im Haushalt, wodurch sie Lob erhielt und Selbstwirksamkeit erlebte, aber mit ihrer nicht kindgerechten Rolle entsprechend überfordert war. Letztlich diente sie den Bedürfnissen der Mutter.

Auch bei ihren älteren Geschwistern musste sie sich zurückstellen. Cora fühlte sich als Kind oft wütend, gleichzeitig aber auch traurig, weil sie und ihre Bedürfnisse zu wenig gesehen und beachtet wurden. Weil sie die Gefühle als Kind in keinen Zusammenhang stellen konnte, wurden sie ins Unterbewusstsein verdrängt.

In ihrem späteren Berufsleben fällt es ihr schwer, von der Arbeit abzuschalten und sich den Forderungen ihrer Mitmenschen angemessen abzugrenzen. Oft fühlt sie sich anderen überlegen, hat aber gleichsam das Gefühl zu bluffen. In ihrer Partnerschaft kommt es aufgrund ihrer hohen Erwartungen und Forderungen an den Partner immer häufiger zu Konflikten. Es stellen sich Symptome eines Burnouts ein.

Aus den negativen Erfahrungen mit Bezugspersonen, insbesondere den Eltern, aber auch Erziehern und Lehrern, entwickeln sich mit der Zeit hinderliche und einschränkende Glaubenssätze, z.B. „Ich bin nicht gut genug.“ „Ich bin für deine Laune verantwortlich.“ Ich werde nicht gesehen.“

Als Kind sind wir entwicklungsmäßig noch nicht dazu in der Lage, das Fehlverhalten der Bezugspersonen zu reflektieren und entsprechende Grenzen zu setzen. Zudem sind wir in unserer Kindheit von der Fürsorge und Liebe unserer Bezugspersonen abhängig.

Äußere Bedingungen, Situationen, aber auch andere Menschen dienen im weiteren Leben als Trigger, durch den frühere Gefühle von Überforderung und Unzulänglichkeit, Wut und Trauer reaktiviert, aber im Falle des Burnouts mit Leistung kompensiert werden, so lange die ursprünglichen seelischen Verletzungen nicht verarbeitet wurden.

Burnout und das Arbeitsumfeld

Ein Nährboden für Burnout ist eine schlechte Führung von Vorgesetzten und Arbeitsbedingungen sowie ein Arbeitsklima, das wenig oder keine Selbstständigkeit, Selbstbestimmtheit und Selbstwirksamkeit zulässt. Ist das Arbeitspensum über einen längeren Zeitraum zu hoch, werden unrealistische Ziele gesetzt und sind zudem menschliche Grundbedürfnisse, wie die Identifikation mit der Aufgabe, Wertschätzung für Geleistetes oder eine klare Aufgaben- und Rollenverteilung, nicht gewährleistet, können auch die widerstands- und abgrenzungsfähigsten Mitarbeiter auf lange Sicht in einen Burnout geraten.

Viele Vorgesetzte sind mit ihren Arbeitsbedingungen selbst überfordert. Mitarbeiter zu motivieren oder wertzuschätzen, ist dann eine zusätzliche (lästige) Aufgabe. Viele Führungskräfte geraten selbst in Burnout-Stufen und behandeln ihre Mitarbeiter ungerecht, reglementieren, sind launisch oder offen abwertend und üben Druck aus. Sie leiten ihren eigenen Stress nach unten weiter.7

Diese Zustände mehren sich in der heutigen Arbeitswelt. Die wirtschaftlichen Anforderungen, wie wir sie derzeit vorfinden, sind ungesund. Es krankt das System an sich. Auch dadurch wird die Diagnose Burnout immer häufiger gestellt.

Burnout und die Angehörigen

Ähnlich wie bei einer Depression ist die Situation gleichsam für die von einem Burnout Betroffenen wie auch für die Angehörigen sehr fordernd. Die Mitmenschen nehmen zunächst meist nur das Gehetzt- und Getriebensein wahr. Betroffene fühlen sich in ihrem Engagement, der Lage Herr zu werden, nicht anerkannt. Sie sind unverstanden, weil vom Umfeld oft nicht registriert wird, welchen enormen (Kraft-)Aufwand sie betreiben und mit wie viel innerer Anspannung und Druck dies einhergeht.

Soziale Kontakte bedeuten Stress für die Betroffenen. Weil mit ihnen das unbewusste Gefühl an sie gestellter Forderungen und die Botschaft „Du musst funktionieren und meinen Erwartungen entsprechen“ verbunden sein können. Das kann für das Umfeld schwer nachvollziehbar sein. Ab dem Zeitpunkt, an dem das Leistungsvermögen bereits längst überschritten ist, reagieren Menschen, die sich in einem Burnout befinden oder auf dem Weg dorthin sind, ihren Mitmenschen gegenüber mit Gereiztheit, Ungeduld oder Aggressivität, in passiver Weise z.B. in Form von verbalen Seitenhieben, Ignoranz, Überheblichkeit, nicht zuhören und sich innerlich „ausklinken“ - in aktiver Weise z.B. in Form von cholerischen Anfällen. Besonders für Menschen, denen Gemeinschaft ein hoher Wert ist, kann daraus ein großer innerer Konflikt entstehen. Sie sehnen sich nach Gemeinschaft und gleichzeitig sind ihnen die anderen Menschen zu viel.

Weil die Person, die an einem Burnout leidet, versucht, die Situation weiterhin unter Kontrolle zu behalten, kann es passieren, dass Arbeitsabläufe, aber auch Tätigkeiten im privaten Umfeld, mit immer mehr Rigidität und einem „Tunnelblick“ ausgeführt werden. Dabei wird den anderen das Gefühl vermittelt, sie würden die Dinge nicht richtig machen bzw. eben nicht so, wie es sich der von Burnout Betroffene vorstellt. Dies lässt wenig Raum für Spontanität, Toleranz und Unbeschwertheit und kann die Mitmenschen nerven.

Die beschriebenen Verhaltensweisen des von einem Burnout Betroffenen werden vom Umfeld meist nicht verstanden. Der Betroffene setzt vor sich selbst und seinem Gegenüber keine verständlichen Grenzen und erkennt meist selbst nicht, dass und in welcher Art er sich in seinem Verhalten ändert. Die gereizte und ungeduldige Art kann von Angehörigen persönlich genommen werden und es entstehen Konflikte, deren Hauptursachen nicht mit dem Burnout in Verbindung gebracht werden. Mit ihrem hohen Anspruch machen sich von Burnout Betroffene unbeliebt und setzen nicht nur sich selbst, sondern auch ihr Umfeld unter Druck. Angehörige können sich gedrängt und kontrolliert fühlen. Dies kann beispielsweise zu aktivem oder passivem Widerstand und damit zu Machtkämpfen führen.

Den Angehörigen ist zu empfehlen, klare eigene Grenzen zu setzen und mit Fein- und Taktgefühl auf die irritierenden Verhaltensweisen aufmerksam zu machen. Für die von Burnout Betroffenen ist die Situation beschämend. Vorwürfe sind hier fehl am Platz. Es kann für die Angehörigen hilfreich sein zu prüfen, welche Themen bei ihnen selbst mit dem Verhalten getriggert werden. Im besten Fall sind sowohl Angehörige als auch Burnout Betroffene offen für Reflexion und die Ursachenforschung der destruktiven Gefühls- und Verhaltensmuster, bevor es zur völligen Erschöpfung kommt.

Therapie mit Hypnose bei Burnout

Die Behandlung eines Burnouts braucht Zeit. Je nachdem, wie weit der Burnout fortgeschritten ist, mehrere Monate bis zu einem Jahr. Um einen Burnout erfolgreich zu behandeln, muss sich der Betroffene seinem ungesunden Arbeitsumfeld schnellstmöglich entziehen. Das bedeutet in den meisten Fällen, sich über mehrere Monate krankschreiben zu lassen. Auch wenn dies verständlicherweise zunächst schwer fällt, ist es an dieser Stelle notwendig. Wenn sich der Betroffene den Anforderungen nicht entzieht, übernimmt sein Körper es für ihn. Völlige Erschöpfung, Depression und Angststörungen sind nicht selten die Folge.

In den Therapiesitzungen wird auf verschiedenen Ebenen gearbeitet.
Methoden der Verhaltenstherapie unterstützen dabei zu entschlüsseln, welche hinderlichen Gedanken und Glaubenssätze individuell beim Klienten bestehen, die zu dem Burnout beigetragen haben. Wichtig ist zunächst das Verständnis, dass ein Burnout nichts mit Schwäche oder Unmotiviertheit zu tun hat. Das Gegenteil ist der Fall.

Die Hypnose bei Burnout führe ich auf zwei verschiedene Arten durch. Viele Burnout-Klienten haben das Gefühl, nicht mehr richtig runterzukommen. Dies liegt an der Überreizung ihres zentralen Nervensystems. Das kann verschiedene Gründe haben. Zum einen, weil Menschen, die an einem Burnout leiden, nicht zur Ruhe kommen und ihr Nervensystem aufgrund dessen beständig auf Hochtouren fährt.
Hier wende ich sogenannte Suggestionshypnosen an, die einen tiefen schlafähnlichen Zustand beim Klienten hervorrufen, durch den sich das Nervensystem und der Lärm im Kopf beruhigen.

Zum anderen kann das Nervensystem durch Ängste übererregt sein, die sich als Stresssymptome in Form von Angst- oder sogar Panikattacken zeigen. Das ist bei Burnout nicht untypisch. Durch die Auflösende Hypnose können Ängste behoben werden. Darüber hinaus liegt ein Hauptaugenmerk auf der Behandlung der Kernursachen des Burnouts, dessen Wurzeln in vielen Fällen auch in der Kindheit liegen. Die Hypnosetherapie bei Burnout besteht dementsprechend aus einem Wechsel von Suggestions- und Auflösender Hypnose.

Burnout Prävention

Entscheidend für die Prävention eines Burnouts ist die vollständige Ausheilung des bestehenden Burnouts einhergehend mit einer veränderten Lebensführung. Einem Burnout kann dann vorgebeugt werden, wenn die dauerhaft belastenden Situationskriterien verändert und die eigenen Grenzen zukünftig selbst wahrgenommen und vor anderen angemessen gesetzt werden. Dazu müssen Betroffene nach der Genesung selbst aktiv werden und überprüfen, welche sozialen Kontakte und Arbeitsbedingungen für sie Überlastung bedeuten, und diese dann soweit wie möglich reduzieren.

Wichtig sind darüber hinaus die nötigen Auszeiten im Alltag. Am besten in Form von Aktivitäten, die ihnen persönlich Spaß bereiten und bei denen sich ihr Geist entspannt. Viele Menschen haben Freude daran, Hobbies wieder aufzunehmen, für die lange keine Zeit übrig blieb. Eine Klientin sah sich kürzlich in einer Hypnose beim Gärtnern, ein anderer Klient beim Schlagzeug spielen. Ein guter Anhaltspunkt kann die Frage sein: Was haben Sie in Ihrer Jugend gerne getan? Wofür interessieren Sie sich wirklich?

Es können aber auch verschiedene neue Dinge ausprobiert werden, z.B. jegliche Arten von Sport, Musik und Literatur, verschiedene Workshops, ebenso Achtsamkeitstraining, die Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, Traumreisen, Meditation oder Autogenes Training. Die Tätigkeiten sollten Ihnen entsprechen. Sich hier etwas aufzuzwingen, weil es gemeinhin als entspannend gilt, wäre an dieser Stelle kontraproduktiv.

Gerne berate ich Sie innerhalb der Therapie zu passenden Möglichkeiten.



Zurück zu den Therapieangeboten Weiter zu den Methoden